Viele kamen zur Demo gegen das AKW Tihange

Ankunft TihangeAm Sonntag, 15. März 2015  haben über 1500 Menschen am Atomkraftwerk Tihange in Belgien für eine  endgültige Stilllegung des Reaktorblocks 2 in Tihange und des Blocks 3 in Doel/Antwerpen demonstriert, denn die Probleme in den zwei belgischen Atomreaktoren sind offenbar größer als angenommen. In beiden Reaktorblöcken  wurden zehntausende Risse von bis zu 18 cm Länge und 2,5 cm Breite gefunden und trotzdem hat der AKW-Betreiber Electrabel angekündigt, diese Reaktoren wieder anzuschalten. Es war eine friedliche Demonstration über die  Landesgrenzen hinweg. Die  Demonstranten kamen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland; allein von dort waren 10 Busse organisiert worden, wovon einer komplett mit uns Eiflern gefüllt war. Neben den Grünen aus Schleiden, Hellenthal, Monschau und Röntgen waren auch viele „Unparteiische“ mitgefahren, um ihre Meinung deutlich zu machen.

Schon am Sammelpunkt am Kulturzentrum  der belgischen Kleinstadt Huy strömten die Menschen zusammen und  es gab viel Musik und einige Reden in den drei Sprachen der Länder, die im Ernstfall auch stärksten davon betroffen wären. Der Zug der  Demonstranten ,  in dem alle Altergruppen vom Kleinkind bis zum Senior/innen vertreten waren, durch die Stadt dauert ca 1,5 h und endete in der Abschlusskundgebung direkt vor den riesigen Kühltürmen des AKWs, bei der neben Weiteren Reden und Musik auch die Fahnen  mit „stop Tihange“ und weiteren  Slogans geschwenkt wurden.

Das Ziel dieser großen Demo und auch der vielen anderen Aktionen und Mahnwachen  in den drei Betroffenen Ländern ist deutlich:

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